Konsekutivdolmetschen

Vor der Dolmetschung einer Podiumsdiskussion bei der Viennale 2016.

Beim Konsekutivdolmetschen wird die jeweilige Wortmeldung oder Rede abschnittsweise in eine andere Sprache verdolmetscht. Dazu sind keine technischen Hilfsmittel nötig – ein Notizblock und ein Schreibwerkzeug genügen. Auch beim Konsekutivdolmetschen muss die Dolmetscherin allerdings eine ganze Menge Know-how mitbringen, weshalb dieser Dolmetschmodus gerne als die Königsdisziplin des Dolmetschens bezeichnet wird. Bis zu 10 Minuten kann die Dolmetscherin in der anderen Sprache wiedergeben, etwa bei einer Tischrede. Dazu bedient sie sich einer speziellen Notizentechnik, die aus Symbolen und Abkürzungen besteht. Wenn keine Dolmetschkabinen für die Simultandolmetschung zur Verfügung stehen und der Kreis der ZuhörerInnen für eine Flüsterdolmetschung zu groß ist, wird gerne auf diese Variante zurückgegriffen.